Unser aktuelles Programm

Donnerstag - Sonntag

19. - 22. 09

Jeweils um 20.15 Uhr

Kino 2

Leberkäsjunkie

Schluss mit Leberkäs. Diesmal bekommt es der Eberhofer mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt?s nur noch gesundes Essen von der Oma (Enzi Fuchs). Zu den Leberkäsentzugserscheinungen gesellen sich brutalster Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) den Franz verpflichtet hat, eine Weile auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sohnes kriegt er nebenbei gut hin, aber wie immer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen durch allerhand Kriminalität getrübt: Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Selbstverständlich eilt Kumpel und selbst ernannter Privatdetektiv Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) zu Hilfe, um ungefragt bei Ernährung, Erziehung und Ermittlung zu beraten.



Min: 96; FSK: 12 J.

 


Sonntag

28. 09

Um 16.30 Uhr

Saal 1 / Kino der Kulturen

Oray

Oray, ein junger Muslim aus Hagen, lebt bei seiner Ehefrau Burcu. In einem Streit spricht er die islamische Scheidungsformel ?talaq? aus. Der Imam seiner Heimatgemeinde klärt ihn über die Konsequenzen auf: Oray muss sich für drei Monate von Burcu trennen.
Er nutzt die Zwangspause für einen Neuanfang und zieht nach Köln. Hier findet er einen Job auf einem Trödelmarkt und eine neue Gemeinde, die vom jungen Imam Bilal geleitet wird. Bald fängt er an zu predigen und ist beliebt bei allen, was bei Bilal Neid auslöst. Als Burcu Oray überraschend besucht, merken sie, dass die Pause ihnen gut getan hat. Sie lieben sich nach wie vor. Deshalb fragt er Bilal um Rat. Doch dieser vertritt eine strengere Auslegung des islamischen Rechts, nämlich, dass das Aussprechen von ?talaq? nicht Pause, sondern endgültige Scheidung bedeutet.



Eintritt Frei

 


Donnerstag - Mittwoch

19.- 25. 09

Jeweils um 20.15 Uhr

Saal 1

Frau Stern

Frau Stern hat viel gesehen in ihrem Leben. Vieles gelebt und überlebt. Viele Männer hat sie geliebt, ein Restaurant geführt und vor allem: viel geraucht. Frau Stern ist 90 Jahre alt, Jüdin und hat die Nazis überlebt. Liebe, das hat sie gelernt, ist eine Entscheidung. Der Tod genauso. Und so entscheidet Frau Stern, dass es nun an der Zeit ist, aus der Welt zu gehen. Doch der Arzt mag ihr keine Hilfe sein, aus der Badewanne rettet sie ein Räuberpärchen und von den Schienen hilft ihr ein Spaziergänger wieder hoch. Der Einfachheit halber würde die resolute Dame gern an eine Waffe kommen. Enkelin Elli, das ?Schätzchen?, könnte wohl am besten helfen, denn sie kennt den coolsten Dealer in Berlin-Neukölln. Doch Elli bringt Frau Stern den Tod nicht näher. Im Gegenteil. Die Liebe zwischen Großmutter und Enkeltochter ist so innig, dass Frau Stern irgendwie in den Freundeskreis der jungen Frau gerät, ganz selbstverständlich bei Karaoke-Abenden und Theater-Performances mitfeiert und das so natürlich und respektvoll, wie es nur sein kann. Doch bei aller Lebensfreude, die das Berlin-Neukölln der Gegenwart auch versprühen mag ? mit ihrer Entscheidung ist Frau Stern letztlich allein.



Min: 89; FSK: 12 J.

 


Freitag - Sonntag

20. - 22. 09

Jeweils um 17.45 Uhr

Kino 2 Spanisch und Italienisch mit Deutscher "Voice over"

Diego Maradona

Der dritte Film des Oscar-prämierten Regisseurs Asif Kapadia, der mit seinen Dokumentarfilmen SENNA und AMY schon mit unzähligen Preisen ausgezeichnet wurde. Mit über 500 Stunden unveröffentlichtem Filmmaterial aus Maradonas persönlichen Archiv schaffte er ein sensibles Porträt über die legendäre "Hand Gottes".
Am 5. Juli 1984 wechselte Maradona von Barcelona nach Neapel für eine Ablösesumme, die die Welt noch nicht gesehen hatte. Sieben Jahre lang fuhr Neapel mit Maradona auf der Erfolgsspur. Diego konnte ein Wunder nach dem anderen auf dem Spielfeld vollbringen. Es war der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Aber die Realität holte ihn letztendlich ein?



Min: 130 Min; FSK: 12 J.

 


Montag - Mittwoch

23. - 25. 09

Jeweils um 20.15 Uhr

Kino 2

Wer 4 sind

Seit 30 Jahren sind die Reime, Melodien und Beats der FANTASTISCHEN VIER omnipräsent. Die Hip-Hop Pioniere aus Stuttgart schaffen es seit geraumer Zeit sogar ganze Stadien damit zu füllen. Im letzten Jahr waren sie wieder einmal die erfolgreichste deutsche Band.

Thomas Schwendemanns abendfüllender Kinodokumentarfilm WER 4 SIND porträtiert die Gegenwart der Band, zeigt ihre Lebenswirklichkeit und offenbart die Unterschiedlichkeit dieser vier faszinierenden Charaktere. Der Filmemacher geht in Gesprächen mit Weggefährten und Musikerkollegen den Gründen ihres starken Zusammenhalts nach. So verschieden sie auch sein mögen, ihre Originalität und Unverwechselbarkeit haben sich Die Fantastischen Vier in Originalbesetzung erhalten.



Min: 106; FSK: 0 J.

 


Freitag - Samstag

20. - 21. 09

Jeweils um 17.45 Uhr

Kino 1 (Restaurierte Version in unsere Filmreihe zu 30 Jahre Mauerfall)

Der Himmel ueber Berlin

Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin, beobachten die Menschen und lauschen ihren Gedanken. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Er gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt: die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins... "Der Himmel über Berlin" markiert Wenders "Heimkehr" und war nach 8 Jahren in den USA sein erster Film in Deutschland, wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter die Goldene Palme, der Europäische Filmpreis und der Bayerische Filmpreis für die Beste Regie und avancierte weltweit zum absoluten Kultfilm. Der Film ist aus der Perspektive der Engel erzählt, die die Welt in schwarz-weiß sehen. Erst als Damiel ein Mensch wird, eröffnen sich ihm die Farben. Er lässt seinen alten Freund Cassiel allein zurück, der weiterhin dem alten Homer, dem "Erzähler der Menschheit", zur Seite steht.



Min: 127: FSK: 6 J.

 


Sonntag

22. 05.

Jeweils um 17.45 Uhr

Kino 1 (Filmreihe zu 30 Jahre Mauerfall)

Good Bye, Lenin

Kurz vor dem Ende der DDR fällt die engagierte Sozialistin Christiane Kerner (Katrin Sass) ins Koma, weil sie beobachtet wie ihr Sohn Alexander (Daniel Brühl) während einer Anti-DDR-Demonstration festgenommen wird. Als sie nach dem Fall der Mauer wieder erwacht, muss sie geschont werden. Um sie nicht aufzuregen, versucht die Familie, zu der auch Tochter Ariane (Maria Simon) gehört, den nicht mehr existierenden Staat in der Wohnung zu simulieren.

Good Bye, Lenin! stellt ein modernes humanistisches Schelmenstück mit ebenso witzigen wie berührenden Bildern und liebevoll installierten kleinen und großartigen Einfällen und Referenzen mit wachem sozialpolitischen und historischen Bewusstsein plus einer moderaten Dosis an Tragik dar.



Min: 118; FSK: 6 J.

 

 

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